Der THC-Grenzwert legt fest, wie viel Tetrahydrocannabinol (THC) Nutzhanf höchstens enthalten darf. Lange lag er in der EU und in Deutschland bei 0,2 %. Seit dem 1. Januar 2023 gilt für den Nutzhanfanbau in der EU eine Obergrenze von 0,3 % THC, und das deutsche KCanG übernimmt diesen Wert seit dem 1. April 2024.
Gilt der 0,2-%-Grenzwert noch?
In Deutschland nicht mehr. Die 0,2-%-Grenze ist vor allem historisch relevant und taucht in älteren Texten auf. Einige andere Länder arbeiten weiterhin mit eigenen Werten, die Schweiz zum Beispiel mit 1 %.
Wie wird der THC-Gehalt geprüft?
Maßgeblich ist der Gesamt-THC-Wert (Δ9-THC + 0,877 × THCA) im Analysezertifikat der konkreten Charge, idealerweise per HPLC von einem unabhängigen Labor gemessen.
Alle Details zu Grenzwert, Zweckklausel, Kanavape-Urteil und Novel Food: THC-Grenzwert & CBD-Rechtslage Deutschland 2026.
