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Decarboxylierung

Decarboxylierung ist die chemische Umwandlung von Cannabinoidsäuren wie CBDA oder THCA in ihre neutralen Formen CBD bzw. THC durch Wärme.

Auch bekannt als: Decarb, Decarboxylation, CBDA zu CBD

Was ist Decarboxylierung?

Decarboxylierung ist ein chemischer Prozess, bei dem durch Hitze eine Carboxylgruppe (COOH) von den Cannabinoid-Saeure-Formen entfernt wird. Erst durch Decarboxylierung wird aus CBDA das aktive CBD und aus THCA das aktive THC.

Warum ist Decarboxylierung wichtig?

In der frischen Hanfpflanze liegen Cannabinoide primaer in ihrer Saeure-Form vor: CBDA, THCA, CBGA. Diese Saeure-Formen haben andere Eigenschaften als ihre decarboxylierten Gegenstuecke. Fuer die meisten Anwendungen wird die aktivierte Form (CBD, THC, CBG) bevorzugt.

Wie funktioniert es?

Decarboxylierung findet statt durch:

  • Erhitzen: Ab ca. 110-130°C beginnt die Umwandlung
  • Zeit: Langsame natuerliche Decarboxylierung bei Raumtemperatur ueber Monate
  • Backofen-Methode: 110°C fuer 60-90 Minuten fuer kontrollierte Aktivierung

Details

Haeufige Fragen zu Decarboxylierung

Was passiert chemisch bei der Decarboxylierung?

Von der Carboxylgruppe der Cannabinoidsäure spaltet sich ein CO₂-Molekül ab. So wird aus CBDA das neutrale CBD und aus THCA das neutrale THC. Der Prozess läuft bei Lagerung langsam ab, unter Hitze deutlich schneller.

Warum unterscheiden Laboranalysen zwischen CBDA und CBD?

Hanfblüten enthalten Cannabinoide überwiegend als Säuren. Die HPLC-Analyse misst Säure- und Neutralform getrennt; für Gesamtwerte wird die Säure mit dem Faktor 0,877 umgerechnet (z. B. Gesamt-CBD = CBD + CBDA × 0,877).

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