Endocannabinoide sind koerpereigene Cannabinoide — Signalmolekuele, die der menschliche Koerper selbst produziert. Sie sind Teil des Endocannabinoid-Systems (ECS) und regulieren zahlreiche physiologische Prozesse.
Die wichtigsten Endocannabinoide
- Anandamid (AEA): Der Name stammt vom Sanskrit-Wort ‚Ananda‘ (Glueckseligkeit). Anandamid bindet an CB1-Rezeptoren und ist an der Regulierung von Stimmung, Appetit und Schmerzempfinden beteiligt. Es wird auch als ‚Gluecksmolekuel‘ bezeichnet.
- 2-Arachidonoylglycerol (2-AG): Das haeufigste Endocannabinoid im Koerper. Es bindet sowohl an CB1- als auch CB2-Rezeptoren und spielt eine Rolle bei Immunfunktion und Entzuendungsregulation.
Wie interagieren Phytocannabinoide?
CBD aus der Hanfpflanze (ein Phytocannabinoid) beeinflusst das Endocannabinoid-System indirekt: Es hemmt das Enzym FAAH, das fuer den Abbau von Anandamid verantwortlich ist. Dadurch kann der Anandamid-Spiegel im Koerper steigen.
Natuerliche Endocannabinoid-Booster
Neben CBD koennen auch Sport (Runner’s High), Schokolade (enthaelt Anandamid-aehnliche Stoffe) und Omega-3-Fettsaeuren die Endocannabinoid-Produktion unterstuetzen.
