Das Endocannabinoid-System (ECS) ist ein biologisches Signalsystem, das bei allen Saeugetieren vorkommt — auch beim Menschen. Es wurde erst 1992 entdeckt und spielt eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung des koerperlichen Gleichgewichts (Homoeostase).
Die drei Bestandteile des ECS
- Endocannabinoide: Koerpereigene Cannabinoide wie Anandamid und 2-AG
- Cannabinoid-Rezeptoren: CB1 (primaer im Gehirn) und CB2 (primaer im Immunsystem)
- Enzyme: Bauen Endocannabinoide nach Gebrauch ab (FAAH und MAGL)
Wie interagiert CBD mit dem ECS?
Anders als THC bindet CBD nicht direkt an CB1- oder CB2-Rezeptoren. Stattdessen moduliert es das ECS auf indirekte Weise: Es kann den Abbau von koerpereigenen Endocannabinoiden verlangsamen und mit anderen Rezeptoren interagieren (z.B. Serotonin-5-HT1A und Vanilloid-TRPV1).
Funktionen des ECS
Das ECS reguliert zahlreiche Koerperfunktionen: Schlaf, Stimmung, Appetit, Schmerzempfinden, Immunfunktion, Gedaechtnis und Entzuendungsreaktionen. Ein gut funktionierendes ECS traegt wesentlich zum allgemeinen Wohlbefinden bei.


